10.01.2008
26.11.2007
Der Herbstwahnsinn
Dem von Alex dokumentierten Handyherbstwahnsinn kann ich vielleicht noch folgendes hinzufügen. Eigentlich wollten wir uns gestern einige Tempel anschauen, aber wir haben nicht mit diesen unglaublichen Besuchermassen gerechnet (ich zumindest nicht). Unfassbar. Es waren so viele Menschen unterwegs, man hätte meinen können es gäbe irgendwo Freibier. Anscheinend, und das haben wir vergessen, ist nicht nur der Frühling extrem beliebt sonder ebenso der Herbst. Gerade die Gegend um Gion herum wird an schönen Herbsttagen von Touristen regelrecht überrannt. Das bunte Laub und die pittoresken Tempel sind eine große Attraktion und ein beliebtes Fotomotiv. Am Ende des Tages, als die Sonne schon fast untergegangen war, haben wir auch ein wunderschönen Zengarten gefunden, aber leider hatten zu dem Zeitpunkt beide unsere Kameraakkus ihren Geist aufgegeben.
25.11.2007
häääääändiieeee
Ja, ich blogge auch noch, und ich hab ne neue Knipse! :)
Damit kann man tolle Sachen machen, z.B. sich nur auf den Handywahnsinn beschränken, der bei allen mehr oder weniger interessanten Sehenswürdigkeiten zu Tage tritt. Heute: Herbstfarben.












... und so weiter. :)
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Alex
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20.11.2007
Okonomiyaki und Karaoke
Letze Woche habe ich meinen Geburtstag gefeiert. Zuerst waren wir Okonomiyaki essen und danach haben wir uns mit Karaoke vergnügt. Ich habe mir gedacht, ich könnte diese beiden japanischen Eigenarten an dieser Stelle mal ganz gut erklären.
1. Okonomiyaki: Ich gehe davon aus, dass das in Deutschland nicht wirklich bekannt ist. In der Übersetzung bedeutet es so viel wie "Grill es dir selbst" und je nach Restaurant ist das auch der Fall. Man bekommt die Grundzutaten und den Rest darf man auf einer heißen Metallplatte selber machen. Bisher waren wir jedoch nur in solchen Etablissements in denen das Essen für einen zubereitet wird.



2. Karaoke: Gut gesättigt haben wir uns dann alle zur Belustigung und Entspannung in eines der zahlreichen Karaoke Lokale begeben. Nun kann ich mir vorstellen, dass nun einige von euch die Augenbrauen hochziehen werden, wenn man das wort Karaoke erwähnt. Das kann ich auch verstehen, da die öffentliche Selbstblamage in dieser Form zwar auch hier existent, jedoch eher unbeliebt ist. Das was man hier darunter steht läuft etwas anders ab.

In der Regel besteht ein Karaoke Lokal (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) aus einer Anzahl von kleinen Räumen die jeweils mit einem Fernseher, einer Stereoanlage, einem Tisch und Sitzbänken ausgestattet sind. Diese Räume (bei einer Durchschnittsgröße von ca. 8 qcm eher eine Besenkammer) kann man dann mit seinen Freunden mieten und sich dort ungestört singend und saufend gegenseitig in entspannter Atmosphäre belustigen.
Folgend noch einige spezifische Eigenarten die anhand einiger Bilder illustriert werden.
1. Die Lieder sucht man entweder in der Datenbank dieser Touchscreenfernsteuerung (mit der man auch die Lieder einprogrammiert) oder analog in telefonbuchdicken Büchern in denen die Lieder nach Künstler oder dem Alphabet geordnet sind.

2. Die Entscheidung fällt natürlich nicht immer leicht, denn die Auswahl ist entsprechen groß.

3. Der Roboter wartet geduldig ohne zu nerven...

4. Spaß beim Singen. Kim, seines Zeichens Koreaner, ist geübt, talentiert oder beides. Er kann es zumindest besser als Alex oder ich oder wir beide zusammen. Mehrmals nachgeprüft, hehehe.

5. Fazit: Zerdrückter Geburtstagsschokokuchen mit Erdbeeren schmeckt besser.
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idle.
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12.11.2007
Frau Mit Musklen auf Manga-isch
Nur so zum Spaß. Seit Mittwoch war die Uni geschlossen, wegen Aufnahmeprüfungen, nehmen ich an. Als ich heute so um Klassenraum herumgestreunert bin habe ich folgendes gefunden und konnte meinen Augen gar nicht so richtig trauen... Ob Frauen mit Muskeln vielleicht eine unterbewusste Wunschvorstellung der japanischen Männer darstellt? ^_^
Oh, könnt ja sein, dass einer unserer zahlreichen Leser noch nicht weiß, wer oder was "Frau Mit Muskeln" ist und so darf ich ganz dezent auf die drei manischen Musikwiedergabegerätbediener von konteporärer Akustik hinweisen, die sich hinter folgendem Link verstecken: LINK. Hinweis für Eltern: Ja, so einen Krach finden eure Kinder tatsächlich gut (unsere Professoren ganz nebenbei übrigens auch). ^_^
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idle.
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23:51
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07.11.2007
Hätte ich fast vergessen...
Zwischen all der chaotischen Deko des Kino Festivals habe ich das hier gefunden. Ich habe es leider nicht geklaut... hehe... und es stand auch nicht zum Verkauf.
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idle.
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03.11.2007
Kino Festival
Tja, ist schon wieder eine Woche her, dass hier etwas passiert ist und einfach das beste Beispiel dafür wie hier (und sonst überall auch) die Zeit verfliegt. Schwupps, ehe man sich versieht ist man alt und gebrechlich und kann nicht mals mehr auf einer Banane herumkauen. Äh,...
Also, eigentlich wollte ich euch vom "Kino Festival" berichten. Das ganze mit dem Rundgang zu vergleichen ist nicht wirklich möglich, da der Ansatz und der Fokus nicht darauf liegt, dass man seine Kunst zur Schau stellt. Ich sollte gleich anmerken, dass ich, verwöhnt wie ich bin, davon ausgegangen bin nun auch sehen zu können was in den anderen Bereichen der Universität passiert und deswegen ein wenig enttäuscht war. Kassel gewinnt. Sag ich mal einfach so.
Was also hat dieses Festival zu bieten? Zum Beispiel gibt es sehr viel Musik aus der Konserve und auch frisch. Die Möglichkeiten sich für 100, 200 oder 400 Yen eine kleine Mahlzeit zu erwerben sind ähnlich zahlreich vorhanden und dazwischen bieten Studenten und Studentinnen ihr überflüssiges Hab und Gut feil. Wer will darf natürlich auch Alkohol konsumieren und die Japanern sind gerne mit von der Partie. Ein Garant für leiblich und audioaukustisches Wohl. Meet and Greet inbegriffen und ein guter Weg neue Leute kennenzulernen (An dieser Stelle mal der Hinweis an alle, die jetzt schon überlegen diese Universität für ein Semester zu besuchen: Belegt einen Sprachkurs so früh wie möglich und dann fällt die Kommunikation auch etwas einfacher! Mir ist es mittlerweile echt peinlich, dass ich die Sprache so schlecht beherrsche).
Ach ja, Fotos und Filmchen:
Aufbauen bringt immer besonders viel Spaß, wenn der ganze Müll nicht Müll, sondern Deko ist.
Eine Bühne, da würde uns Christof seine Augen wässrig, gell?
Anderer Leute Schmerz war schön zu Zeiten der Römer eine beliebte Form der Unterhaltung...
Viele Besucher...
Ich ärgere mich ein wenig, dass ich von diesem durchgeknallten Multiinstrumentalisten nicht mehr aufgenommen habe, denn der hat alles von e-Gitarre über Schlagzeug und Plattenspielern eingesetzt. Alleine!
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idle.
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27.10.2007
Campus Impressionen 1
Alex und ich sind ja, wie ihr sicherlich gemerkt habt, nicht mehr ganz so viel unterwegs und konzentrieren uns auf das Studium. Dennoch gibt es immer wieder einiges hier auf dem Unigelände zu entdecken.
Live Musik während des Mittagspause. 

Nach Criss-Cross kommt jetzt Inside-out!
Ein Konzert über das wir letzten Sonntag zufälligerweise gestolpert sind.
Bis maximal 22:00 Uhr (mit schriftlicher Erlaubnis) hat die Uni auf und einige Studenten nehmen dies auch bis zum Schluss war (in der Mangaklasse ist dies eher selten der Fall).
Leider kann ich nicht genau sagen, was hier gezeigt wird. Es ist aber im Grunde das Resultat des Bildes, das man hier finden kann.
Wo ist Dr. Aude? (Ja, der Weißabgleich ist absichtlich falsch)
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idle.
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12:09
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Wissenswertes über Manga
Ganz kurz und dann auch nur leider für diejenigen, die Englisch verstehen. Auf wired.com gibt es einen interessanten Artikel über die Mangaszene in Japan.
>> Japan, Ink: Inside the Manga Industrial Complex
PS.: Es gibt da auch noch ein paar andere Artikel und ein PDF zum Herunterladen, aber der oben genannte Artikel ist meiner Meinung nach am relevantesten.
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idle.
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20.10.2007
Ist Manga das richtige Studiengebiet für einen Ausstauschstudenten?

So, ich stelle diese Frage einfach mal ganz provokativ in den Raum.
[raum]
[frage /]
[/raum]
Natürlich habe ich dafür so meine Gründe. Manga ist in Japan, obschon der großen Beliebtheit, ein spezielles Studiengebiet. Im Grunde erfordert es neben einer gewissen Kenntnis der Kultur auch guter Sprach- und Schriftkenntnisse, um wirklich das meiste aus einem einsemestrigen Aufenthalt herausholen zu können. Alex und ich merken das hier nicht nur daran, dass wir im Unterricht sehr wenig verstehen, sondern auch an der Arbeitsweise der anderen Studenten und der offensichtlich erschlagenden Menge an erhältlicher Mangaliteratur. Sicher, wir fühlen uns hier wohl und unsere Mitstudenten sind freundlich. Leider aber auch nicht viel mehr und zudem Archetypus des westlichen Comiczeichners/Illustratoren sehr ähnlich: ein wenig verschlossen und scheu; ganz auf die eigene Welt und Erzählweise konzentriert.
Doch hier liegt auch mein Problem. Sollte man während eines kurzen Aufenthaltes nicht so viele Menschen wie möglich kennenlernen? Sich mit Land, Kultur und Leuten auseinandersetzten? Wäre es da vielleicht nicht besser sich in aufgeschlossenere Kreise zu begeben? Diese Fragen haben uns hier immer wieder mal beschäftigt und vor allem dann, wenn wir hören, wie andere Austauschstudenten in ihren Bereichen aufgenommen und behandelt werden. Das bedeutet nicht, dass wir im Mittelpunkt stehen wollen, aber man macht es sich auch nicht leicht, wenn man mit minimalen Sprachkenntnissen Kontakt zu scheuen Menschen aufbauen will...
Es schien herzlicher und direkter in der Malereiklasse (eine von vielen?) zu sein in der vor ein paar Tagen anscheinend eine kleine Willkommensparty für den derzeitigen schottischen Austauschstudenten Adam stattfand. Für Alex und mich war so viel Aufmerksamkeit regelrecht ungewohnt und wir haben mit den Japanern und anderen Austauschstudenten lange im Atelier gesessen und uns über allerlei Dinge mit den dortigen Studenten unterhalten.

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idle.
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